© Denis Liedloff 2006-2018 Impressum aktualisiert am: 22.04.2018
Sicheres Feuerwerk Beim Kauf eines Feuerwerks über Handhabung und Größe der Effekte beraten lassen.   Feuerwerk kühl und trocken lagern. Sorge dafür, dass Kinder keinen Zugriff auf das Feuerwerk haben. Lies die Gebrauchsanweisungen frühzeitig, am besten noch bei Tageslicht. Feuerwerk nicht in Menschenmengen abbrennen, Sicherheitsabstand mindestens 30m.   Feuerwerk niemals bei  Trockenheit und in der Nähe von Feldern und Wäldern zünden.   Die Weisungen für Sicherheit und Brandschutz unbedingt befolgen.   Raketen nur aus sicherem Stand starten (z.B. feststehende Flaschen). Den Raketenstab niemals in die Erde stecken und die Rakete zünden.   Bei Anzündversagen; nähere dich frühstens nach einer Wartezeit von mindestens fünf Minuten. Feuerwerkskörper niemals ein zweites mal anzünden. Respektiere deine Mitmenschen, insbesondere alte Menschen, Familien, Kinder und natürlich Tiere. Wenn sie diese Ratschläge befolgen, dann steht einem fröhlichem Jahreswechsel nichts mehr im Weg. Fettexplosion Früher gehörten Fettbrände der Brandklasse B an, jedoch werden sie wegen ihrer besonderen Gefahren und Eigenheiten seit Januar 2005 in der neuen, eigens geschaffenen Brandklasse F geführt. Fette und Öle können sich im hoch erhitzten Zustand selbstentzünden – ein deutliches Unterscheidungsmerkmal zu den in Brandklasse B eingruppierten brennbaren Flüssigkeiten, die in der Regel eine Zündquelle zur Entzündung benötigen. Eine Fettexplosion tritt auf, wenn fälschlicherweise versucht wird, einen Fettbrand mit Wasser oder stark wasserhaltigen Flüssigkeiten (Getränke etc.) zu löschen. Da brennendes Fett oder Öl bereits bei seiner Entzündung mehrere hundert Grad Celsius und damit heißer als siedendes Wasser ist, verdampft zugegebenes Wasser schlagartig. Durch die explosionsartige Verdampfung wird das brennende Fett mit dem Wasserdampf aus dem Behälter gerissen, und kommt mehr oder weniger fein verteilt mit dem Sauerstoff der Luft in Berührung. Während die Flüssigkeits- oberfläche des brennenden Fettes noch relativ gering ist, wird sie durch den entstehenden Wasserdampf aufgerissen und in feinste Tröpfchen zerstäubt. Ähnlich der Verbrennung in einem Dieselmotor zünden die kleinsten Tröpfchen zuerst, heizen ihre Umgebung und benachbarte Fetttröpfchen auf und steigen mit der durch sie erhitzen Luft nach oben. Dadurch entsteht bei freier Entfaltung eine charakteristische Säule über der Brandstelle, die sich zu einem Pilz formt. Gefahren in der Weihnachtszeit Für die meissten Menschen ist die Weihnachtszeit mit Kerzenschein verbunden, ob nun an Adventskränzen, Weihnachtspyramiden und Weihnachtsbäumen. Mit der Weihnachtlichen Stimmung durch Kerzen, steigt natürlich auch das Risiko eines Brandes. Hier ein paar Tipps, wie sie in den letzten Tagen des Jahres keine bösen Überraschungen erleben! Lassen Sie niemals brennende Kerzen unbeaufsichtigt in Räumen zurück. Wenn Sie echte Kerzen an ihrem Weihnachtsbaum, oder Adventskranz verwenden, achten  Sie darauf, das die Kerzen immer senkrecht befestigt werden, achten Sie auf den Abstand zu den Zweigen. Kaufen Sie nur frische  Adventskränze und frische Weihnachtsbäume, sie haben noch Feuchtigkeit in den Zweigen und in den Nadeln. Stellen Sie ihren Weihnachtsbaum in einen Weihnachtsbaumständer mit Wasserspeicher, damit die Feuchtigkeit im Holz möglichst lang erhalten bleibt. Stellen Sie Adventskranz und Weihnachtsbaum auf eine feuerfeste Unterlage. Achten Sie auf ausreichenden Abstand zu brennbaren Gegenständen. Haben Sie in ihrer Wohnung immer einen Eimer mit Wasser oder einen Feuerlöscher zur Hand. Sprechen Sie mit Kindern über die Gefahr, die von Feuer ausgeht. Bewahren Sie Zündquellen an Stellen auf, die Kinder nicht erreichen können. Wegerecht § 38 StVO Die Einsatzfahrt mit blauem Blinklicht und Einsatzhorn ist an hoheitliche Aufgaben geknüpft und es ist höchste Eile geboten. Wird nur blaues Blinklicht betätigt,  besteht für die anderen Verkehrsteilnehmer kein Zwang, für das Einsatzfahrzeug freie Bahn zu schaffen. Blaues Blinklicht zusammen mit dem Einsatzhorn darf nur verwendet werden, wenn höchste Eile geboten ist, um Menschenleben zu retten oder schwere  gesundheitliche Schäden abzuwenden, eine Gefahr für die Öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwenden, flüchtige Personen zu verfolgen oder bedeutende  Sachwerte zu erhalten. Es ordnet an: Alle übrigen Verkehrsteilnehmer haben sofort freie Bahn zu schaffen. Blaues Blinklicht allein darf nur von den damit ausgerüsteten Fahrzeugen und nur zur Warnung an Unfall- oder sonstigen Einsatzstellen, bei Einsatzfahrten oder bei der  Begleitung von Fahrzeugen oder von geschlossenen Verbänden verwendet werden. Dies bedeutet: Das Wegerecht kann nur durch Blaulicht und Martinhorn in Anspruch genommen werden! Winterzeit § 35 StVO Eisflächen Vor Betreten der Eisfläche ist folgendes zu beachten!   Als erstes sollte man sich von deren Tragfähigkeit überzeugen.   Die Eisschicht auf einem See oder Teich kann unterschiedliche Stärken haben.  In Bereichen von Uferbewuchs dauert es länger bis eine tragfähige Eisschicht entsteht Versuchen Sie, die Eisdicke festzustellen sicher können Sie erst ab 8-10 cm Eisdicke sein Vorsicht in Bereichen von Zuflüssen, dort ist das Eis meist dünner! Schneebedeckte Eisflächen sind meist dünner als schneefrei. Wenn Sie sich nicht sicher sind, bringen Sie sich nicht selbst und Ihre Kinder in Gefahr, sondern verzichten Sie auf ein Betreten von Eisflächen und warten Sie  noch ein paar frostige Nächte ab. Eiszapfen Ihre Feuerwehr weist darauf hin, dass bei länger anhaltenden Schee- und Kälteperioden eine erhöhte Gefahr von Eiszapfen und Dachlawinen besteht. Für die  Beseitigung der Gefahrenquellen sind die Besitzer und/oder Grundstückseigentümer verantwortlich. Im zweifel wird die Gefahr durch die Feuerwehr beseitigt.  Allerdings ist diese Art von Einsatz dann kostenpflichtig. Kontrollieren sie in regelmäßigen Abständen ihr Dach um eine Gefahr für andere zu vermeiden. Dachlawinen Als Dachlawine werden von Hausdächern herabstürzende Schneemassen bezeichnet. Sie entstehen an schräg gebauten Dächern. Wenn sich z.B. etwa bei einsetzendem Tauwetter die oberen Schneeschichten lösen, nehmen sie im Hinabrutschen oder rollen weiteren Schnee auf und können  dadurch eine derartige Größe und Gewicht erhalten, dass sie durchaus eine Gefahr für Menschen darstellen. Auch abgestellte Autos, können beschädigt werden. Durch  die vom Dach abgestrahlte Wärme kann sich auch die ganze Schneedecke am Dach lösen und als „Schneebrett“ hinunterstürzen Schneefanggitter zum Schutz vor Dachlawinen. Zur Vermeidung von Dachlawinen können verschiedene Schneefangsysteme wie Schneefanggitter, Schneefanghaken oder Schneefangbalken auf dem Dach montiert  werden. Sicherheit beim Grillen Damit ihr Grillabend ein Erfolg wird, sind einige Tipps für ihre Sicherheit unerlässlich. Man sollte sich immer der Tatsache bewusst sein, dass die Glut teilweise mehrere 100°C heiß sein kann. Neben Verbrennungen am Körper kann es bei mangelhafter Rücksicht auf die Sicherheit auch zu Bränden außerhalb der Grillstelle kommen. Beim Aufstellen des Grills sind einige Dinge zu beachten: Stellen Sie niemals einen Grill auf eine brennbare Unterfläche. Sorgen Sie dafür, dass der Grill einen festen Stand hat, damit er nicht umkippen kann. Ein Grill sollte immer in einigem Abstand von der Essstelle aufgestellt werden, am besten auch so, dass Kinder keinen direkten Zugang zum Grill haben. Girlanden oder Lampions sollten nicht in unmittelbarer Nähe des Grills platziert werden Bei Holzkohlegrills sind besondere Regeln zu beachten: Zum Anzünden der Holzkohle nur „trockene“ Grillanzünder verwenden. Keine Verwendung von Brandbeschleunigern wie Spiritus oder Benzin. Beim Verdampfen der Flüssigkeit können Dampfwolken entstehen, die hochbrennbar sind. Sollte das Grillfeuer nicht sofort brennen, haben Sie Geduld. Fächern Sie lieber ein wenig Luft zu und warten Sie ein bisschen. Niemals mit brennbarer Flüssigkeit „nachzünden“. Die Flamme kann sich schnell auf die Flasche übertragen, im Extremfall kann diese in ihren Händen explodieren. Bei windigem Wetter unbedingt den Grill nach dem Grillen löschen. Es könnte Funkenflug entstehen. Zum Löschen kein Wasser verwenden, Gefahr von Verbrühungen! Besser geeignet sind Sand oder Erde. Beim Grillen sollte immer ein Eimer mit Wasser oder ein Feuerlöscher griffbereit halten. Nicht in unmittelbarer Nähe von Wäldern oder trockenen Wiesen grillen! Durch Funkenflug kann in den heißen Sommermonaten schnell ein Waldbrand entstehen. Die Grillkohle sollte erst entsorgt werden, wenn sie erkaltet ist. Durch unachtsames Entsorgen von Grillkohle sind schon etliche Brände entstanden. Hinweise für Gas- oder Elektrogrills: Wenn Sie einen Gasgrill verwenden, sollten Sie vor dem Grillen prüfen, ob alle Schläuche dicht sind und kein Gas austritt. Elektrogrills sollten nur vorschriftsmäßig angeschlossen werden. Auf jeden Fall kein Wasser über den Grill gießen, Kurzschlussgefahr! Während des Grillens: Halten Sie Kinder vom Grill fern. Sie können die Gefahren, die vom Grill ausgehen, meist noch nicht vollständig einschätzen Niemals in geschlossenen Räumen mit Holzkohle grillen. Es besteht ansonsten Erstickungsgefahr. Sollte sich herunter tropfendes Fett entzünden, sofort löschen! Bei Brandverletzungen: Bei Verletzungen durch offenes Feuer sofort mit klarem Wasser Kühlen. Bei stärkeren Verbrennungen sollte ebenfalls gekühlt und die Wunde keimfrei gehalten werden. Sofort einen Arzt aufsuchen! Im Notfall, bei starken Verletzungen oder nicht mehr kontrollierbaren Bränden die Feuerwehr (112) alarmieren!
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