Helfen in Not ist unser Gebot!Hier haben Sie einmal Gelegenheit über die Feuerwehr und ihre Arbeit nachzudenken! Nehmen Sie sich ruhig einmal ein paar Minuten ihrer kostbaren Zeit und lesen Sie sich diese Seite durch. Entscheiden Sie dann für sich selbst... ! Diese Seite soll keine Diskussionen auslösen, sondern viel mehr zum Nachdenken anregen.Die saufende FeuerwehrWir Feuerwehrleute opfern unsere Freizeit für das Wohl von Menschen, Tieren und der Umwelt und das auch nicht immer ohne Risiko für unser eigenes Wohl. Wir führen unser ``Hobby`` mit sehr viel Engagment aus und sind dafür sehr oft unterwegs. Wir nehmen an Übungen, Lehrgängen und Fortbildungen teil um immer auf dem neuersten Stand zu sein. Und das alles ehrenamtlich! Gut wir wollen kein Geld dafür, wir wollen aber auch nicht, wenn wir einmal bei einem Fest, wo wir in Uniform unterwegs sind, oder in unserer Freizeit ein Bier trinken, mit Fingern auf uns gezeigt wird, mit dem Satz:Schau mal, die Leute von der Feuerwehr saufen! Wenn andere Mitmenschen ein Bier trinken, löschen wir vieleicht gerade deren Haus!Die Feuerwehren am Aushungern„Retten, löschen, bergen, schützen", so lautet ein Wahlspruch der Feuerwehren, und diese vier Worte umschreiben auch ganz treffend deren Aufgaben bzw. die Er-wartungen, welche in unsere Feuerwehren gesetzt sind. Die Spezialisten der Freiwilligen Feuerwehren müssen nach einer Alarmierung sofort am Ort des Geschehens sein, sie müssen natürlich dort selbst schnellstens Hilfe leisten. Wenn möglich sollen sie auch gleich alle Spuren der Katastrophe beseitigen und dabei dürfen selbstverständlich keine Fehler passieren - dies alles setzt man als Betroffener oder Außenstehender (Zuschauer?) natürlich voraus, denn dafür sind die tapferen Helden der Feuerwehren schließlich da...Nur - ganz so einfach ist die Sache dann nicht, denn um im Ernstfall so helfen zu können, wie es erwartet wird, müssen mindestens zwei Voraussetzungen erfüllt sein:Nachdenkliches über die Feuerwehr1. PersonalDas Personal - Hier gleich eines vorweg: Bei den meisten Feuerwehrmitgliedern handelt es sich keineswegs um hochbezahlte Profis. Die Männer (und Frauen) der Feuerwehren versehen ihren Dienst am Nächsten ehrenamtlich, d.h. ohne jegliche Bezahlung. Für ihre Aus- und Weiterbildung und den Besuch von Spezialkursen müssen sie Urlaub nehmen, die notwendigen Übungen zur Erhaltung bzw. Verbesserung des Ausbildungsstandes finden in ihrer Freizeit statt. Oder die Einsätze: Zu jeder Tages- und Nachtzeit bereit zu sein, jede Krisensituation unter teilweise enormen psychischen Druck meistern. Oft sind dabei auch schwere und sehr gefährliche Arbeiten durchzuführen. 2. AusrüstungDie Feuerwehrausrüstung: Hierbei handelt es sich um Fahrzeuge und Geräte, welche die technischen Voraussetzungen für alle möglichen Hilfeleistungen schaffen. Da zur Herstellung dieser Ausrüstung naturgemäß nur hochwertiges Material verwendet werden kann und auch eine lange Stabilität und Haltbarkeit unter schwierigsten Einsatzbedingungen verlangt wird, ist sie auch relativ teuer. Und genau hier beginnt es, kritisch zu werden. Mehr Aufgaben - weniger Geld Obwohl die Aufgabenstellungen an die Feuerwehren immer umfangreicher werden, gibt es zur Beschaffung der dafür notwendigen Geräte und vor allem Fahrzeuge nicht genügend finanzielle Mittel. Sicher, einige Feuerwehren wurden in letzter Zeit mit modernsten Fahrzeugen ausgestattet, aber sehr viele Feuerwehren müssen noch mit zum Teil komplett veralteten und zu schwach motorisierten Fahrzeugen vorlieb nehmen. Konnten sie früher nach 15 Jahren um einen Ersatz ansuchen, so wurde diese Frist nun auf 20 Jahre hinaufgesetzt. Dies brachte natürlich schon so manche Probleme mit sich. Aber durch den chronischen Geldmangel kam es dazu, daß die „Altersgrenze" für Feuerwehrfahrzeuge nun auf ganze 25 Jahre erweitert wurde. Das heißt: Es muß ein Vierteljahrhundert Dienst versehen, bevor es durch ein neues Fahrzeug ersetzt werden kann, sofern die finanziellen Mittel dafür vorhanden sind; schließlich leiden auch die Gemeinden selbst immer mehr unter dem finanziellen Notstand. Die für diesen Missstand Verantwortlichen sind aufgerufen, schnellstens eine positive Wende herbeizuführen und alle Feuerwehren mit entsprechenden Fahrzeugen und Geräten auszustatten. Es ist nämlich schlicht und einfach falsch, immer nur damit zu argumentieren, es koste zu viel. Man kann nicht einerseits verlangen, die Feuerwehren müssen alles können (auch der Katastrophenschutz ist hier integriert) und sie andererseits aushungern. Und überhaupt: Es ist geradezu beschämend, wenn von den zuständigen Stellen immer nur die Kostenfrage in den Vordergrund gestellt wird und gleichzeitig gerne übersehen wird, daß alle Feuerwehrmitglieder ihren oft sehr gefährlichen und anstrengenden Dienst zum Wohle der Allgemeinheit selbstlos und gratis versehen. Noch dazu leistet die Feuerwehr als „Mädchen für alles" des öfteren Arbeiten, die gar nicht zu ihren Aufgaben zählen. Außerdem müsste die Rettung von Menschen, Tieren und Sachwerten den Einsatz aller Mittel rechtfertigen. Viel Leistung um wenig Geld? Feuerwehren, die alles leisten, aber nichts kosten - ein fataler Trugschluss, der sich bei den alltäglichen Einsätzen für die Betroffenen (Opfer) katastrophal auswirken würde. Autor: Heinz Zotter, St. Pankraz - KEIN Feuerwehrmitglied! Diese Idioten Haben Sie auch schon einmal daran gedacht, daß diese Idioten vor fünf Minuten noch genauso in ihrem Bett schlummerten wie Sie? Dass diese Idioten auch um sechs Uhr früh wieder raus müssen, wie Sie? Aber dass diese Idioten, wenn sie nach zwei oder drei Stunden wieder ins Bett fallen sowieso nicht mehr schlafen können, weil man halt nicht so gut schläft, wenn man gerade einen Menschen aus einem brennenden Haus oder verunfallten Fahrzeug gerettet hat?Aber wahrscheinlich werden Sie gar nicht wach, weil unsere Fahrer aus Rücksicht auf Sie trotz § 35 StVO das Martinshorn auslassen, oder weil Sie nicht an einer Hauptverkehrsstraße wohnen. Dann haben Sie eben Glück und brauchen sich nicht über diese Idioten von der Feuerwehr aufregen. Stellen Sie sich bitte einmal vor, daß Sie an einer Hauptverkehrsstraße wohnen. Nachts um vier Uhr fährt mit Blaulicht und Martinshorn, die Freiwillige Feuerwehr, mit ihren freiwilligen und somit unbezahlbaren Helfern an dem Haus vorbei, in dem Sie wohnen. Sie werden sofort wach und denken eventuell... ... Hoffentlich kommen die noch rechtzeitig? oder ...Na ja, nach §35 StVO (Straßenverkehrsordnung) muss der Fahrer ja mit Blaulicht und Martinshorn fahren oder (am wahrscheinlichsten) ...Müssen diese Idioten wieder so einen Krach machen? ... außerdem denken die inzwischen schon selbst: Warum mache ich IDIOT das eigentlich???Diese Idioten von der Feuerwehr