Helfen in Not ist unser Gebot! Feuerwehr ABC Auf die Bilder klicken Tragkraftspritze & Co Tragbare Pumpen     Bisher wurden diese Pumpen TS (Tragkraftspritze) genannt.  Mit Einführung der neuen Norm werden sie als PFPN (Portable Fire Pump Normal Pressure) bezeichnet. Die tragbaren Pumpen besitzen einen eigenen Motor, meist einen Ottomotor in seltenen Fällen auch einen Diesel- motor. Als Antrieb fungieren i. d. R. adaptierte serienmäßige Motoren. Die Leistungsgrenze dieser Pumpen steht in engem Zusammenhang mit ihrem Gewicht, das von vier Feuerwehrleuten getragen werden können soll, und zwar nicht nur auf ebenem Grund, sondern auch in steileren Gebieten in den Bergen. Sie haben den Vorteil, dass sie auch entfernt vom Einsatzfahrzeug zur Wasserentnahme aus offene Gewässern verwendet werden können. Neuere Modelle haben einen elektrischen Starter. Ältere Modelle haben einen Schnurstarter oder eine Kurbel, die nach UVV mit dem Affengriff zu greifen ist. Daneben gibt es noch besondere Bauformen wie schwimmfähige Pumpen oder auf dem Rücken zu transportierende Tragkraftspritzen, die z. B. bei Waldbrandeinsätzen gute Dienste leisten. Die nicht so verbreiteten Vorbaupumpen sind frontseitig montierte Pumpen, die mit dem Fahrzeugmotor angetrieben werden. Diese Pumpen werden nurin Löschfahrzeugen älterer Bauart oder an Fahrzeugen aus dem Katastrophenschutz verwendet, die keinen eigenen Tank an Bord haben, weil beispielsweise eine Tragkraftspritze im Heck vorhanden ist. Sie werden dort eingesetzt, wo eine Sammelwasserversorgung nicht vorhanden ist. Sie können jedoch aus jedem Hydranten ihr Wasser entnehmen oder von einem Tanklöschfahrzeug eingespeist und das Wasser weiter fördern. Einbaupumpen  Einbaupumpen sind meist heckseitig in den Tanklöschfahrzeugen und Löschgruppenfahrzeugen fest integriert. Sie werden mit dem Fahrzeugmotor über den Nebenabtrieb angetrieben. Je nach Leistung haben sie zwei bis vier Druckausgänge und sind eventuell fix mit einem am Fahrzeugdach montierten Monitor oder einer Schnellangriffsein- richtung verbunden. Saugseitig haben sie eine direkte Verbindung mit einem Wassertank und zusätzlich einen A-Sauganschluss. Bei Pumpen, die über einen Hochdruckteil verfügen, ist dieser direkt mit der Schnellangriffseinrichtung und mit einem HD-Ausgang versehen. Einbaupumpen haben eine zusätzliche Bypass-Leitung, über die eine kleine Menge Wasser auch immer in den Wassertank wieder retour gepumpt werden kann. Dies vermeidet ein Einfrieren des Tanks, sowie das Überhitzen der Pumpe, wenn für längere Zeit kein Wasser gefördert wird, da das im Kreis gepumpte Wasser leicht erwärmt wird und in der Pumpe zur Dampfblasenbildung führen kann (Kavitation), was eine Beschädigung der Pumpe zur Folge hat. Neue Pumpen sind häufig komplett verkleidet, die Handventile können durch elektrisch gesteuerte Ventile ersetzt werden. Feuer- wehren, die auf diese Technik gesetzt haben, sind bei Neubeschaffungen aber wieder zu Handventilen zurückgekehrt, z.B. Frankfurt. Flugfeldlöschfahrzeuge, wie sie bei der Flughafenfeuerwehr ver-wendet werden, haben i. d. R. einen eigenen Motor als Antrieb der Pumpe. Die Förderleistungen und vor allem die Wurfweite sind dem Einsatzzweck entsprechend groß. Technische Hilfeleistung Ein Beispiel: Verkehrsunfall mit auslaufenden Betriebsmitteln Die Technische Hilfeleistung (Abkürzung: TH oder auch THL) bezeichnet einen Aufgabenbereich von Hilfsorganisationen (wie Feuerwehr, THW usw). Darunter fallen all jene Einsätze, die sich nicht, oder nicht nur, auf das Verwenden von Löschmitteln bzw. die Leistung notfallmedizinischer Hilfe beschränken. Dieser Begriff gilt dementsprechend für Einsätze bei denen Aggregate, Maschinen oder tech- nisches Wissen bereitgestellt werden müssen. Als technische Hilfeleistung zählt also schon das Bereitstellen von elektrischem Strom.   Vorbaupumpen