Helfen in Not ist unser Gebot! Feuerwehr ABC Auf die Bilder klicken Die paarweise übereinander liegende Steckleiterteile werden von 3 bzw. 4 Mann mit Unterstützung des Maschinisten vom Fahrzeug genommen und werden von der Mannschaft  paarweise mit dem Leiterfuß voraus zur Einsatzstelle getragen.  Unter beengten Platzverhältnissen werden die Leiterteile einzeln zu- sammengesteckt. Der Trupp nimmt ein Leiterteil und legt es schrägt an das  Objekt an. Das nächste Leiterteil wird in die Kästen des hochgeschobenen Leiterteils eingeschoben und mit den Federsperrbolzen gesichert. Mit diesen Verfahren werden max. 4 Leiterteile zusammengebaut. Entnahme vom Fahrzeug/ Transport zur Einsatzstelle         Steckleiter Die Steckleiter als Bockleiter Die Steckleiter wird mit dem Fußende einen Schritt vor dem Objekt unterhalb der Einstiegsöffnung abgelegt. Danach werden die beiden oberen Steckleiterteile am oberen Ende der unteren Steckleiterteile abgelegt. Der am Kopfende der unteren Leiterteile befindliche Trupp steckt die oberen Leiterteile mit den unteren Leiterteilen zusammen. Es ist darauf zu achten, dass die Feder- sperrbolzen einrasten. Jetzt richtet der eine Trupp die Leiter vom Kopfende her auf und der andere Trupp hilft am unteren Ende ziehend mit. Anschließend steigt ein Trupp die Leiter hinauf und der andere Trupp sichert dabei die Steckleiter. Löschangriff Eine Mannschaft beim Löschangriff Nass besteht aus sieben Teilnehmern, die in Feuerwehreinsatzbekleidung inklusive Helm, Gurt und Stiefeln antreten. Pro Mannschaft kommen folgende Geräte zum Einsatz:        eine Tragkraftspritze        drei B-Druckschläuche (Schlauchdurchmesser 75 Millimeter, Länge 19 bis 21 Meter)        vier C-Druckschläuche (Schlauchdurchmesser mindestens 42 Millimeter, Länge 14,25 bis 15,75 Meter)        zwei A-Saugschläuche (Länge 2,5 Meter)        ein A-Saugkorb        ein Verteiler (ein Schlauchanschluss B, zwei Schlauchanschüsse C)        zwei C-Strahlrohre (Mundstückweite maximal 12,5 Millimeter)       zwei Kupplungsschlüssel  Durchführung des Wettkampfes Nach dem Aufruf hat jede Mannschaft fünf Minuten Zeit, ihre Geräte auf dem Holzpodest abzulegen. Diese dürfen mit Ausnahme der Saugschläuche nicht über die durch das Holzpodest vorgegebene Begrenzung hinausragen. Die verwendeten Schläuche können gerollt oder gefaltet abgelegt werden. Die Kupplungen aller verwendeten Geräte dürfen sich nicht berühren.Innerhalb der ersten Minute der Vorbereitungszeit wird die Tragkraftspritze in Betrieb genommen. Gestartet werden darf sowohl von der Grundlinie als auch von den Seitenlinien, allerdings muss die gesamte Mannschaft von der gleichen Stelle starten. Nach dem Start ist von der Mannschaft zunächst aus den Saugschläuchen und dem Saugkorb eine Saugleitung zur Wasserentnahmestelle herzustellen. Anschließend wird aus den drei B-Schläuchen die Zubringerleitung in Angriffsrichtung ausgelegt und mit dem Verteiler verbunden. Von diesem ausgehend werden zwei Löschleitungen, bestehend aus je zwei C-Schläuchen und einem C-Strahlrohr, gelegt. Nachdem die Angriffstrupps die Angriffslinie erreicht haben, füllen sie jeweils an ihrem Zielgerät den Auffangbehälter. Die Zeitnahme erfolgt, wenn beide Behälter einer Mannschaft mit je 10 Litern gefüllt sind. Eine Unterstützung des jeweils anderen Angriffstrupps ist dabei nicht zulässig. Die Verteilung der Aufgaben bei der Durchführung des Löschangriffs ist den Mannschaften freigestellt. Wichtig ist, dass zu dem Zeitpunkt, wenn das Wasser ein Strahlrohr erreicht, an diesem ein voll- ständiger Angriffstrupp bestehend aus zwei Teilnehmern steht. In der Regel werden pro Wettkampf zwei Läufe für jede Mannschaft durchgeführt, mit wechselnder Zuordnung der Mannschaft zu den Bahnen. Gewertet wird die bessere von beiden Zeiten.   Zusammenbau unter beengten Platzverhältnissen Die Steckleiter als Hebel  Leitern der Feuerwehr Steckleiter   Das A-Teil (9 Sprossen, 13 Kg) wird nicht mehr hergestellt, obwohl es sich in der Praxis als recht praktisch herausgestellt hat. Das B-Teil (7 Sprossen, 12,5  Kg) ist (wie das A-Teil) 2,7 m lang. Bei den max. 4 einsetzbaren Steckleiterteilen ergeben sich folgende Leiterlängen und Einsatzhöhen: - Steckleiter (1 Leiterteil): Leiterlänge 2,7 m; Einsatzhöhe ca. 1,7 m   - Steckleiter (2 Leiterteile): Leiterlänge 4,6 m; Einsatzhöhe ca. 3,4 m   - Steckleiter (3 Leiterteile): Leiterlänge 6,5 m; Einsatzhöhe ca. 5 m - Steckleiter (4 Leiterteile): Leiterlänge 8,4 m; Einsatzhöhe ca.  7 m Bei den Holzleitern wird astfreies und geradfaseriges Holz verwendet. Die innen und aussenliegenden Metallkästen dienen zur Aufnahme eines weiteren Steckleiterteils und mit den Federsperrbolzen am Fußende des Leiterteils wird eine feste Verbindung zwischen zwei Leiterteilen hergestellt. Leichtschaum Leichtschaum ist ein Löschmittel, das durch mehr als 200 fache Verschäumung eines Wasser- Schaummittel - Gemisches erzeugt wird. Er kann nur zur Flutung von Räumen eingesetzt werden, da er auf-grund seines sehr hohen Luftanteils im Freien sofort weggeweht wird.Die Hauptlöschwirkung von Leichtschaum beruht auf dem Stickeffekt (Trennen). Der brennbare Stoff wird also durch den Mittel- schaum vom Sauerstoff in der Luft getrennt und dadurch wird der Verbrennungsvorgang unterbrochen. Aufgrund der sehr hohem Verschäumungszahl (über 200) ist das Herstellen von Leichtschaum nur mit Hilfe von Leichtschaumgeneratoren möglich. Als Lichtmast (LiMa) bezeichnet man Masten mit Scheinwerfern, die zur Beleuchtung großer Flächen verwendet werden. Festinstalliert sind sie meist in Stahl, Aluminium oder Beton ausgeführt und im Erdreich durch einen Betonsockel verankert. Daneben gibt es auch mobile Ausführungen.Lichtmasten, auch als Peitschenmast-Konstruktion, finden Verwendung bei der Straßenbeleuchtung, für die Ausleuchtung von Betriebsgeländen, Parkplätzen von Supermärkten oder bei Baustellen. Mobile Lichtmasten  Lichtmasten existieren auch in mobiler Form bei der Feuerwehr und beim THW zur technischen Hilfeleistung und anderen technischen Hilfsdiensten. So besitzen viele Einsatzfahrzeuge vom Löschgruppenfahrzeug bis zum Rüstwagen ausfahrbare Lichtmasten. Alternativ werden hierzu spezielle Beleuchtungsanhänger und Gerätewagen bis hin zu eigenen Fachgruppen (THW: Fachgruppe Beleuchtung) vorgehalten. Bei der Polizei werden Lichtmasten beispielsweise zum Ausleuchten eines Tatortes bzw. Ereignisortes (zum Beispiel Unfallort) genutzt. Hierzu werden oft eigene (Beleuchtungskraftwagen BelKW; ehemals „Lichtmastkraftwagen“ LiMaKW) bzw. Anhänger eingesetzt. Der Mast mit dem Lichtkorb wird ausgefahren. Lichtmast