Helfen in Not ist unser Gebot! Feuerwehr ABC Auf die Bilder klicken Hakenschlüssel Außer dem herkömmlichen zweiseitigen Hackenschlüssel gibt es zwei weitere anders geformte Kupplungsschlüssel, und zwar in der Ausführung ABC und BC. Sie sollen das Kuppeln von Saug- und Druckschläuchen sowie den Anschluss an Pumpen und Armaturen erleichtern. Außerdem eignen sie sich zum Öffnen und Verschließen von genormten Schaummittelbehältern.                 .     Zu einer Wasserent nahmestelle für die Feuerwehr zählen auch Hydranten. Man unterscheidet zwei Arten von Hydranten Unterflurhydrant, Überflurhydrant. Unterflurhydranten liegen unter der Erdgleiche, d.h. das sie nicht ohne weiteres aufzufinden sind. Deshalb ist an jedem Unterflur hydrant  ein Hinweisschild angebracht, das ein schnelleres Auffinden desHydranten ermöglicht. Auf diesem Hinweisschild sind der Durch messer der Rohrleitung und die Entfernung des Hydranten ange geben. Überflurhydranten ragen mit ihrer Hydrantensäule etwa 1m über der Erd gleiche Heraus.             Als Hebekissen bezeichnet man zwei an den Kanten verbundene (vulkanisierte) Gummimatten, die man mit Druckluft anblasen und sie so zum Heben von Lasten verwenden kann. Für den Heavy Duty - Einsatz gibt es mit Kevlar (eine Aramidfaser) verstärkte Hebekissen. Unterschiedlichste Ausführungen für individuelle Industrieanwendungen zeigen die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten. So sind Temperaturen bis zu 140° C und Drücke bis zu 25 bar möglich.Eine andere Version stellen Druckluftkissen (TRACOpress) dar: Sie bestehen aus mit Gummi gefülltem Elastomer in Schlauchform, welches an beiden Seiten mittels einesSpezialverfahrens mit metallischen Klemmplatten verschlossen wird. Ihre Anwendung finden sie im industriellen Bereich, wo hohe Kräfte bei geringen Hüben gefordert sind. Ihre Vorteile sind die gleichmäßige Flächenbelastung und die flachen Einbaumaße (8 - 18 mm). Sie können bei 6 bar Arbeitsdruck Kräfte bis 25 to ohne Leckageverluste entwickeln. Ihre Funktion ist ähnlich zu einfach wirkenden Membran-Druckluftzylindern. Hydranten Hebekissen In Deutschland finden sich Helmkennzeichnungen bei nahezu allen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), insbesondere aber bei Angehörigen der Bereitschaftspolizei, der Feuerwehren, des Katastrophenschutzes und der Rettungsorganisationen. Bei den Feuerwehren Bei den deutschen Feuerwehren finden Helmkennzeichnungen in erster Linie Verwendung, um Qualifikationen eines Feuerwehrangehörigen im Einsatz schnell erkennbar zu machen. Die tatsächlich Funktionskennzeichnung, also die Tatsache ob ein qualifiziertes Feuerwehrmitglied diese Funktion auch gerade ausübt, wird mit Kennzeichnungswesten angezeigt. Folgende Kennzeichnungen sind in Deutschland genormt. Helmkennzeichnung Gruppenführer Zug- oder Abteilungsführer Feuerwehrkommandant, Verbandsführer Feuerwehrkommandant in Stadtkreisen ohne Berufsfeuerwehr, Kreisbrandmeister Der Hydraulische Rettungssatz ist eine Zusammenstellung von hydraulischen Geräten mit Zubehör, welche durch Aggregate (Motorpumpe bzw. Motorpumpenaggregat) betrieben werden; es gibt aber, z. B. als Notbehelf, auch manuell betriebene Rettungssätze. Hydraulisches Rettungsgerät wird zur Rettung und Bergung von Menschen bei Unfällen auf der Straße oder der Schiene und bei sonstigen Unglücksfällen eingesetzt. Die Feuerwehren, der Katastrophenschutz und das THW sind mit diesen Geräten ausgestattet. Auch militärische Einheiten, die für diese Tätigkeiten herangezogen werden (in Deutschland SE-Einheiten), verwenden hydraulische Rettungssätze.  Aufbau des Rettungssatzes Ein Rettungssatz besteht entweder aus einem separaten Spreizer und einer Rettungsschere, eventuell ergänzt durch einen oder mehrere Rettungszylinder, oder einem Kombigerät, das die Funktion von Spreizer und Schere in sich vereint. Diesen Vorteil erkauft man sich aber mit einer geringeren Öffnungsweite des Spreizers und einer etwas geringeren Schnittkraft. Der Rettungssatz wird von einem Ölkompressor mit derzeit 620 - 700 bar, bei manchen Modellen aber auch mehr, angetrieben. Da Kompressor und Spreizer/Schere/Zylinder getrennte Geräte sind, sind diese mit dem Kompressor durch Hydraulikschläuche verbunden. Die Schläuche befinden sich oft auf Haspeln und sind komplett angekuppelt, so dass sie sofort eingesetzt werden können. Andernfalls müssen die Schläuche erst vor Ort gekuppelt, was außer der Verzögerung noch die Gefahr birgt, dass die Schlauchkupplungen leicht verunreinigt werden und daher nicht richtig schließen. Neben den aggregatbetriebenen Geräten gibt es auch Akkugeräte, die in einem Gehäuse Akku, Ölkompressor und Kombispreizer vereinen. Diese Akkugeräte stehen in ihrer Leistungsfähigkeit den herkömmlichen Geräten in nichts nach, sie sind sogar oft noch leichter als diese bei gleicher Leistung. Die einzige Einschränkung besteht darin, dass die Akkus recht schnell verschleißen und ihre Einsatzzeit stark begrenzt ist. Wirkprinzip Der hydraulische Rettungssatz entfaltet seine Wirkung durch einen doppelt wirksamen Hydraulikzylinder. Durch ein Ventil kann der Ölstrom durch die Hydraulikpumpe in zwei Richtungen erfolgen, so dass die Geräte sowohl Druck als auch Zug ausüben können. Ob sich die Schere bzw. der Spreizer öffnet oder schließt, sprich in welche Richtung das Öl gepumpt wird, wird durch eine Steuerung am hint eren Griffende geregelt, welche Stellteil genannt wird. Wird das Stellteil losgelassen, so verharrt das hydraulische Rettungsgerät in der momentanen Position. Somit ist ein unbe- absichtigtes Öffnen oder Schließen technisch ausgeschlossen.Mit hydraulischen Rettungsgeräten kann sehr präzise, funkenfrei und nahezu lautlos gearbeitet werden, was vorteilhaft für eine patientengerechte Rettung ist, weil unnötiger, psychisch belas tender Lärm dadurch vermieden wird. Ebenso werden Verletzte durch das erschütterungsfreie Arbeiten, das die Geräte ermöglichen, geschont. Spreizer Der Spreizer, auch Rettungsspreizer genannt dient zum Auseinanderspreizen, beispielsweise von verklemmten oder deformierten Autotüren oder zum Wegdrücken von Wrackteilen. Er kann allerdings auch zum Zusammendrücken oder Anheben verschiedener Materialien benutzt werden. Durch die multifunktional gestalteten Spreizerbacken - sie bestehen aus gesenkgeschmiedetem und gehärtetem, scharfkantigem Stahl - ist es auch möglich in kleinste Spalten zu kommen bzw. Blech zu schälen. Mit einem speziellen Kettensatz kann mit dem Spreizer auch gezogen werden, um beispielsweise zum Befreien von Verletzten die Lenksäule eines PKW wegzuziehen. Diese Methode ist jedoch veraltet. Stattdessen kommen heutzutage Rettungszylinder zum Einsatz und der gesamte Motorraum wird nach vorne weggeklappt. Rettungsschere Die hydraulische Rettungsschere dient zum Durchtrennen von Materialien bei einem Verkehrsunfall, beispielsweise zum Abtrennen des Autodaches. Die immer weiter fortschreitende Verbesserung der passiven Sicherheit im PKW-Bereich bringt durch die in den Fahrzeugen verbauten Materialien und Spezialprofile zusätzliche Probleme für die Feuerwehren mit sich. So sind zum Beispiel die B-Säulen moderner PKWs so stabil gearbeitet, dass Rettungsscheren mit einer maximalen Schneidkraft von über 1,25 MN im Einsatz sind. Diese starken Rettungsscheren sind wegen ihres hohen Eigengewichts nicht einfach zu handhaben.Ebenso wird die Arbeit durch den Einbau zusätzlicher Airbags erschwert, da die pyrotechnischen Gasgeneratoren dieser Einrichtungen beim Durchtrennen explodieren können. Sie stellen somit eine große Gefahr für Umstehende und arbeitende Feuerwehrleute dar (siehe hierzu auch AIRBAG-Regel).Auch sind die Gaszylinder von Kofferraumklappen nicht durchtrennbar: Der Zylinder steht unter hohem Druck und stellt in erhitztem Zustand (z. B. bei brennendem Fahrzeug) eine Gefahr dar. Die Kolbenstange ist aus gehärtetem Stahl gefertigt und könnte beim Zerteilen die Schneiden der Schere funktionsuntüchtig machen. Ist hier ein Zerschneiden nicht zu vermeiden, wird ein Trennschleifer eingesetzt, ansonsten wird der Gaszylinder nach dem Zertrümmern der Heckscheibe unter Verwendung eines Schraubendrehers aus seiner Verankerung gelöst. Die hydraulische Rettungsschere wurde ursprünglich von dem Wuppertaler Wilhelm Fischbach zum Durchtrennen der oft armdicken Telefon-Erdkabel der Post entwickelt. Diese wurden bis Anfang der siebziger Jahre noch mühevoll mit Eisensägen getrennt. Erst später kam man auf den Gedanken, diese Scheren für das Freischneiden von eingeklemmten Personen aus verunfallten Fahrzeugen zu nutzen. Vorher geschah dies unter Anwendung von Schneidbrennern oder Trennscheiben bei akuter Brand- bzw. Explosionsgefahr. Hydraulischer Rettungssatz
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