Helfen in Not ist unser Gebot!Feuerwehr ABCBrennenUm einen Stoff zum Brennen zu bringen müssen 4 Bedingungen erfüllt sein:- Es muß ein brennbarer Stoff vorhanden sein.- Es muss Sauerstoff vorhanden sein.- Der Sauerstoff und der brennbare Stoff müssen im richtigen Mengenverhältnis zueinander stehen.- Der brennbare Stoff muss auf seine Zündtemperatur erwärmt werden.- Erst wenn alle vier Bedingungen zur selben Zeit erfüllt sind, kommt es zum Brennen.BrandwacheEine Brandwache wird von der Feuerwehr gestellt, wenn an Einsatzstellen die Gefahr besteht, dass noch eventuell vorhandene Brandnester wieder Aufflammen können oder um Materialien oder Objekte (klassisches Beispiel: Strohmiete im freien Feld) kontrolliert abbrennen zu lassen. Eine Brandwache besteht aus einer ausreichenden Anzahl von Einsatzkräften und einem geeignetem Feuerwehrfahrzeug. Sie ist jedoch nicht zu verwechseln mit einer Brandsicherheitswache.BrandsicherheitswacheEine Brandsicherheitswache wird auf Anordnung der Gemeinde gestellt bei Veranstaltungen, bei denen eine erhöhte Brandgefahr besteht und eine großeAnzahl von Personen gefährdet ist. Die Stärke der Brandsicherheitswache kann allgemeinverbindlich nicht angegeben werden, da sie Abhängig ist von der Art und Größe des Gebäudes, der Art der Handlung, der Anzahl der Besucher usw..Die Aufgaben der Brandsicherheitswache sind es: - Überprüfung von vorhandenen Brandschutzeinrichtungen - Durchführen von Kontrollgängen - Die Kontrolle der Flucht- und Rettungswege (ggf. Veranlassung an den Veranstalter, diese frei zu räumen) - Bei brandgefährlichen Handlungen entsprechende Sicherheitsvorkehrungen zu treffen - Im Brandfall das Retten der Personen sowie die Bekämpfung von Entstehungsbränden bzw. das Einweisen von alarmierten EinsatzkräftenBrandklassenAuf die Bilder klickenAls Brandklassen bezeichnet man eine Klassifizierung der Brändenach ihrem brennenden Stoff. Diese Klassifikation ist vorwiegend notwendig, um die richtige Auswahl entsprechender Löschmittel durch die Feuerwehr zu treffen.Die Farbe der Symbole ist variabel. Üblich ist eine Darstellung schwarz auf weißem Grund,auf Handfeuerlöschern häufig weiß auf rotem Grund.Löschmittel:(D-Pulver), trockener Sand, trockenes Streu- oder Viehsalz, trockener Zement, Grauguss-SpäneLöschmittel:Fettbrand-Löscher mit Speziallöschmittel (zur Verseifung), Pulver-Löscher (bedingt)Abgeschafft wurde die Brandklasse E, die für Brände in elektrischen Niederspannungs-Anlagen (bis 1000 Volt) vorgesehen war, da alle heutigen Feuerlöscher in Niederspannungs-Anlagen eingesetzt werden können, sofern der auf dem Feuerlöscher aufgedruckte Sicherheitsabstand eingehalten wird.Die Bundeswehrfeuerwehr ist eine feuerwehrtechnische Einrichtung der Bundeswehr.EinsatzbereicheDie Bundeswehr ist für den Brandschutz in ihren Liegenschaften eigenverantwortlich. In der Regel übernehmen ortsansässige Feuerwehren den Brandschutz. In einigen militärischen Liegenschaften der Bundeswehr unterhält die Bundeswehr Feuerwehren. Eine solche Bundeswehrfeuerwehr wird bei besonderen Gefahrenschwerpunkten aufgestellt wie z.B. Untertageanlagen, Flugplätzen, Marinestützpunkten, Truppenübungsplätzen, Munitions- und speziellen Geräte depots, Wehrtechnischen Dienststellen. In den Feldlagern der Bundeswehr im Ausland gibt es Militärfeuerwehren, die aus der regulären Truppe (Brandschutzsoldaten der Spezialpionier bataillone der Streitkräftebasis Brandschutz-soldaten des Objektschutzregiment der Luftwaffe) entstammen. Meistens sind es Bundeswehr-Feuerwehrmänner aus den zivilen Dienststellen, die sich freiwillig melden und dann als Reservisten ihren Dienst im Ausland versehen.AufgabeHauptaufgabe der Bundeswehrfeuerwehr ist die Sicherung der Bundeswehrangehörigen und die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte. Ihr Einsatz erfolgt beim Heer, der Luftwaffe, der Marine, im Bereich der Rüstung und bei den Wehrtechnischen Dienststellen - grundsätzlich in allen Anlagen, in denen eine besondere Brand- oder Explosionsgefahr auftreten kann und die für die Landesverteidigung von besonderer Bedeutung sind.Das Aufgabenfeld eines Bundeswehrfeuerwehrmannes ist dem eines Feuerwehrmannes aus einer öffentlichen Feuerwehr z.B. einer Berufsfeuerwehr sehr ähnlich. Auch sie rette Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen und bekämpfen Brände (so zum Beispiel Munitions- und Luftfahrzeugzeugbrände).In Bereichen der Deutschen Marine müssen die Einsätze auch auf Schiffen, Booten und in Hafenanlagen erbracht werden. Die technische Hilfeleistung, Umwelt- und Katastropheneinsätze sowie Amtshilfe bei zivilen Feuerwehren gehören ebenso zu ihren Aufgaben.AusbildungDie Ausbildung eines Bundeswehrfeuerwehrmannes erfolgt nach der Laufbahn- und Prüfungsordnung des mittleren feuerwehrtechnischen Dienstes als Beamter. Als Grundlage dienen die allgemeinen Feuerwehr-Dienstvorschriften (FwDV). Standort der Bundeswehrfeuerwehrschule ist der ausgelagerte Teil der ABC-und Selbstschutzschule des Heeres, LehrGrp B in der Albkaserne bei Stetten am kalten Markt. Parallel dazu bildet die Bundeswehr auch Brandschutzsoldaten aus, die unter anderem in den Auslandsmissionen der Bundeswehr zum Einsatz kommen.Bundeswehr FeuerwehrQuelle: Wikipedia - Die freie Enzyklopädie